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15.12.2009, 16:00 Uhr | Claus D. Kisser, Pressereferent
Neu gewählter CDU Kreisvorstand konstituiert sich.
Kreis-CDU will enger mit Nachbarkreisen zusammenarbeiten. Landtagsabgeordneter Karl Traub begrüsst Umsetzung der Werkrealschulen.
Ulm: Der neu gewählte CDU Kreisvorstand Alb-Donau/Ulm hat in seiner konstituierenden Sitzung seine Aufgaben und Ziele für die kommenden zwei Jahre definiert.

Neben den weiterführenden Schwerpunktthemen wie öffentlicher Nahverkehr und Bildung erläutert der wiedergewählte Kreisvorsitzende Paul Glökler, sollen die Kontakte zur mittelständischen Wirtschaft und zum Handwerk weiter intensiviert werden. Es seien auch Gespräche mit der Agentur für Arbeit und auf gewerkschaftlicher Ebene, mit dem Regionalverband und mit der Bundeswehr geplant. Neu hinzu kommt, dass über die Kreisgrenzen hinaus auch Kontaktgespräche zu den Nachbarkreisen Reutlingen, Göppingen und Heidenheim angedacht sind. Überregionale Themen wie ehemaliger Truppenübungsplatz Münsingen und Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Ausbau des Straßennetzes, Beschleunigung Albaufstieg A 8, Schnellbahntrasse, Vermarktung archäologischer Funde und Tourismus sollen gemeinsam angegangen werden. Auch will man mit  den Parteifreunden der bayrischen Schwesterpartei CSU einen engeren Schulterschluss suchen, um Bereiche wie ÖPNV, Zweckverbände und Ausbau der B10 zu erörtern.

In seinem aktuellen Bericht aus dem Landtag und der CDU Landtagsfraktion  bezog  Kreisvorstandsmitglied und Landtagsabgeordneter Karl Traub auch Stellung über die Um-setzungsphase zur Realisierung der Werkrealschulen. Er sieht diese Schulgesetzänderung und das Festhalten am dreigliedrigen Schulsystem in Baden-Württemberg als eine einmalige Chance für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Hauptschulen insbesondere im ländlichen Raum. Das Konzept der Werkrealschulen so Traub, sei in sich stimmig, es ist ganz auf die individuelle Förderung und Stärkung  der Ausbildungsfähigkeit der jungen Menschen ausgerichtet. Der neue durchgängige Bildungsgang biete für alle Schülerinnen und Schüler die Perspektive, eine Mittlere Reife mit Focus auf die Berufsorientierung zu erwerben. Karl Traub appellierte an die Kreisvorstandsmitglieder, die Umsetzung der Werkrealschulen zu unterstützen und sich nicht von ideologisch motivierten Bedenken leiten zu lassen.